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Mitten ins Herz


17.03.2007 (S. Vahle) Kategorie: Kultur

Bild: www.filmstarts.de

Handlung

Alex Fletcher (Hugh Grant) ist ein gescheiterter Popstar aus den 80ern, der nach der Trennung seiner Band POP! verzweifelt versucht, in der heutigen Musikwelt noch einmal Fuß zu fassen. Nachdem sein Soloalbum floppt, hält er sich mit Auftritten in 80er-Jahre-Retro-Shows und Vergnügungsparks über Wasser und gibt dort vor einer handvoll Groupies in den Mittvierzigern, seine Hits aus vergangenen Tagen zum Besten. Doch auch hier wird die Nachfrage immer geringer.

Doch dann eröffnet sich Alex die Möglichkeit seines lang ersehnten Comebacks. Das Pop-Sternchen Cora Corman (Haley Bennett) bittet ihn, ein Duett mit ihr zu singen und den Song dafür zu schreiben. Das Problem ist nur, dass Alex schon seit Jahren nicht mehr komponiert hat und ihm genau eine Woche bleibt, um einen Hit zu schreiben.

Die größten Schwierigkeiten bereitet ihm dabei der Text, da er dafür noch nie ein Händchen hatte. Wie gut, dass seine neue „Pflanzensitterin“ Sophie Fischer (Drew Barrymore) genau das kann. Alex spürt sofort ihr Talent fürs Texten, auch wenn Sophie davon erst noch überzeugt werden muss. Eine gerade vor kurzem gescheiterte Beziehung und die damit zusammenhängende Kränkung ihres Selbstbewusstseins, hemmen Sophie anfangs, sich auf die Sache einzulassen. Auch Alex ist durch seinen jahrelangen Misserfolg in seinem Selbstbewusstsein angeschlagen und hat kaum noch Hoffnung auf Erfolg. Doch die gemeinsame Arbeit an dem Song führt die beiden zusammen und hilft ihnen, sich ihren persönlichen Ängsten zu stellen.

Besetzung

Hugh Grant (Alex Fletcher) ist bekannt für seine Rollen in Liebeskomödien. Wie bereits in den Filmen „Vier Hochzeiten und ein Todesfall“, „Notting Hill“ und „About a Boy“, überzeugt der Schauspieler auch in „Mitten ins Herz“ durch seinen Humor und seine charmante Art. Die Rolle des gescheiterten 80er-Jahre-Popstars weiß er gekonnt umzusetzen und mit seinem Hüftschwung zu unterstreichen.

Auch Drew Barrymore (Sophie Fisher) ist für ihr Talent in Liebeskomödien berühmt, darunter „Eine Hochzeit zum Verlieben“ und „50 erste Dates“. Sie besticht durch ihre sympathische, leicht schräge Art und schafft es so, einen gewissen Schwung in die Szenen zu bringen.

In den Nebenrollen finden sich Brad Garrett („Alle lieben Raymond“) als Fletchers treuer Manager und Kristen Johnston („Hinterm Mond gleich links“) als Sophies ältere Schwester Rhonda. Außerdem mit dabei sind Campbell Scott („Der Exorzismus von Emily Rose“) als Buchautor Sloan Cates und Branchenneuling Haley Bennett als erfolgreiches Pop-Sternchen.

Fazit

Die Liebeskomödie „Mitten ins Herz“ ist eine ausgewogene Mischung aus Witz und Romantik. Auch wenn das Genre eigentlich nicht viel Neues zu bieten hat, verzaubert der Film gerade durch seine musikalische Seite. Die Hauptdarsteller zeigen sich in bereits bekannten Rollen, doch sie harmonieren perfekt zusammen und verleihen dem Film durch ihren Charme und ihre Komik eine gewisse Leichtigkeit.

Der Zuschauer wird, trotz der doch meist vorhersehbaren Handlung einer Liebeskomödie, nicht gelangweilt. Selbst diejenigen, die sich normalerweise von Liebesfilmen fern halten, können sich ins Kino trauen. Der Titel im Original „Music and Lyrics“ zeigt, dass es nicht primär um eine Liebesgeschichte geht. Die Musik und der Witz stehen eindeutig im Vordergrund und werden nicht von der Liebesgeschichte überlagert.

Der Zuschauer erhält einen authentischen Einblick in die Musikwelt der 80er Jahre, vor allem durch das POP!-Musikvideo, an dem Jung und Alt seine Freude finden werden. Die Songs in dem Film sind echte Ohrwürmer und animieren zum mitschwingen.

„Mitten ins Herz“ ist ein Film für Musikliebhaber, nicht nur der 80er Jahre, und zaubert sicher jedem Besucher ein Lächeln ins Gesicht.

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Bilder: www.filmstarts.de(Zum Betrachten der Bilder auf das jeweilige Bild klicken!)



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