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Handlung
Die vier Freunde Doug (Tim Allen), Woody (John Travolta), Bobby (Martin Lawrence) und Dudley (William H. Macy) treffen sich einmal in der Woche um in der Stadt auf ihren Motorrädern herumzufahren und danach bei einem Bier über die guten alten Zeiten zu plaudern. Gemeinsam haben sie die Biker-Gang „Wild Hogs“ gegründet, doch wild sind sie schon lange nicht mehr.
Doug Madsen ist verheiratet und hat einen Sohn, der seinen Vater uncool findet. Seine Frau bevormundet ihn und stellt seine Ernährung aufgrund seines hohen Cholesterinspiegels um. Woddy Stevens, der von den vieren immer der Erfolgreichste war, ist pleite und seine Frau, ein Supermodel, will sich von ihm scheiden lassen. Bobby Davis, der sich ein Jahr lang eine Auszeit von seinem Job genommen hat um ein Buch zu schreiben, hat in seiner Ehe nichts zu sagen. Seine Frau hat die Hosen an und seine beiden Töchter respektieren ihn nicht. Dudley Frank ist ein tollpatschiger und unscheinbarer Draufgänger, der sein Geld als Programmierer verdient.
Woody, dem seine persönliche Situation zu viel wird, überzeugt die anderen davon, eine Motorradtour ins Blaue zu machen. Nach anfänglichem Zögern lassen sich alle überreden und schwingen sich auf ihre Maschinen um die wilden Zeiten wieder aufleben zu lassen. Nach abenteuerlichen Nächten in der Wildnis von New Mexico und der Begegnung mit einem homosexuellen Sheriff (John C. McGinley), treffen die vier in einer Biker-Bar ein, wo sie die Gang „Del Fuegos“ kennen lernen. Woody, der die „Del Fuegos“ provoziert, flüchtet mit seinen Freunden in eine kleine Stadt. Doug, Bobby und Dudley ahnen nicht, dass die Biker-Gang nach ihnen sucht um sich zu rächen. Die Drei finden in der Stadt viele neue Freunde und lassen sich von Woody, der die Gefahr spürt, nicht zum Weiterfahren überreden. Eine Konfrontation der „Wild Hogs“ mit den „Del Fuegos“ ist unausweichlich.
Besetzung
John Travolta ist aus Filmen wie „Password: Swordfish“ oder „Pulp Fiction“ bekannt. William H. Macy („Jurassic Park III“) ist ebenfalls selten in einer humorvollen Rolle zu sehen. Dass diese beiden gemeinsam mit Tim Allen, berühmt durch die Fernsehserie „Hör mal, wer da hämmert“, und Martin Lawrence, der Partner von Will Smith in „Bad Boys“ und „Bad Boys 2“, in einer Komödie spielen, hat sich die Kinowelt nicht erwartet.
Alle vier Schauspieler zeigen sich in „Born to be wild“ von ihrer menschlichen Seite. Sie alle sind sowohl im Film, als auch im echten Leben schon gesetzter und häuslicher. Daher nimmt der Zuschauer ihnen die Midlife-Crisis, die sie in diesem Film durchleben, ab. Überraschend sind auch die Auftritte von John C. McGinley, der als fieser Doktor Cox aus der Serie „Scrubs – Die Anfänger“ bekannt ist sowie der von Jill Hennessy, dessen Gesicht Sie eventuell aus „Crossing Jordan – Pathologin mit Profil“ (Dr. Jordan Cavanaugh) kennen.
Walt Becker, der bereits in der Studenten-Komödie „Party Animals – wilder geht’s nicht“ Regie geführt hat, hat einmal mehr sein Talent für außergewöhnlich lustige Filme bewiesen. Die Auswahl der vier Schauspieler, von denen man in den letzten Jahren wenig gesehen und gehört hat, war für diesen Film besonders passend.
Fazit
„Born to be wild“ ist ein besonders amüsanter Film für Jung und Alt. Durch namhafte Schauspieler werden Zuschauer oftmals ins Kino gelockt und bitter enttäuscht. Hier ist es anders! Der Grund dafür ist, dass die vier Hauptdarsteller ein beeindruckendes Team sind und den Zuschauer zum Lachen bringen. Was den Film besonders macht, ist die Ansammlung bekannter Gesichter aus Film und Fernsehen.
Doch es gibt noch einen weiteren Leckerbissen, für den es sich lohnt in diesen Film zu gehen: der Soundtrack. Die Rockgruppe Bon Jovi, die den Großteil der Songs produziert hat, verleiht dem Film mit ihren traditionellen „Easy-Rider“ Songs eine typisch amerikanische Biker-Atmosphäre.
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