•  
    • Kultur & Lifestyle
    • Sport & Panorama
    • Europa & Die Welt
    • Wissenschaft & Gesundheit
    • Politik & Wirtschaft
    • Computer & Technik
  •  
    • Sicherheits-Tools
    • System-Tools
    • Browser & Dateimanager
    • Grafik-, Film- & Sound-Tools
    • Andere Tools
    • Unterhaltung
    • Sicherheits-Tools
    • System-Tools
    • Browser & Dateimanager
    • Grafik-, Film- & Sound-Tools
    • Andere Tools
    • Unterhaltung
 
 
 
 

Die Fälscher


27.03.2007 (J. Düring) Kategorie: Kultur

Bild: www.filmstarts.de

Handlung

Salomon Sorowitsch (Karl Markovics) ist der König der Geldfälscher und lebt aufgrund dessen ein relativ sorgenfreies Leben in Monte Carlo des Kriegsjahres 1944. Doch dieses findet ein jähes Ende als er, an die Deutschen verraten, in ein KZ eingeliefert wird. Der Grund seiner Festnahme erweist sich zugleich als seine Rettung: Die Nazis brauchen Devisen als auch Währung, da sie den Feind wirtschaftlich schwächen wollen. Für den Druck der Blüten ist ein Profi-Fälscher gefragt, den die Nazis in Salomon finden.

Im KZ Sachsenhausen, in strikt abgeschotteten Baracken, wird die „Operation Bernhard“ ins Leben gerufen – die größte Fälschungsaktion aller Zeiten. Als Leiter der Operation gelingt es Salomon über 130 Millionen britische Pfund mit den Häftlingen, welche die erforderlichen Berufe in Vorkriegszeiten gelernt haben, zu drucken. Als Motivation und Belohnung genießen die Häftlinge der Fälscherwerkstatt viele Privilegien, unter anderem richtige Betten, nahrhafte Mahlzeiten und arbeitsfreie Tage.

Jedoch ist mit dem Unterfangen auch der Gewissens- und Interessenskonflikt verbunden. Entweder den Feind zu unterstützen und damit vielleicht maßgeblich zum Sieg des Feindes, der Nazis, beizutragen oder aber durch Sabotage das eigene Todesurteil zu unterschreiben.

Besetzung

Karl Marcovics (Salomon Sorowitsch), ein Österreichischer Schauspieler, vor allem bekannt durch seine Rollen in den Fernsehserien „Komissar Rex“ und „Stockinger“, gelingt es durch seine beeindruckende Performance zutiefst zu berühren. Mit viel Feingefühl und Energie versetz er sich in eine Person, die wirklich existierte und spiegelt Gefühlsregungen in kleinsten Gesten so deutlich wider, dass sie einer Verbalisierung nicht bedürfen.

August Diehl (Adolf Burger), der bereits in Filmen wie „Was nützt die Liebe in Gedanken“ und „Der Neunte Tag“ glänzte, stellt sein Talent auch hier wieder unter Beweis. Als derjenige, der dem Gewissenskonflikt am klarsten gegenübersteht, bringt er dem Zuschauer die Zwiespältigkeit und seine möglichen Folgen sehr nahe. Er bringt auch ihn in die ethische Kontroverse zwischen Gewissen und Selbsterhaltungswillen.

Auch die Besetzung der Nebenrollen ist mit unter anderem Devid Striesow als Lagerkommandant und Sebastian Urzendowsky als Häftling Kolya gut gewählt, da sie in ihrer Darbietung den beiden Hauptdarstellern nicht nachstehen.

Fazit

Trotz ihrer vielen Privilegien bleiben „Die Fälscher“ von dem Gewaltpotential der Wärter nicht verschont. Die Gewalt wird in dem Kriegsfilm sehr subtil vermittelt, verliert dadurch allerdings nicht an Schrecken sondern eher an Intensität. Dies trifft umso mehr zu, als es sich um eine wahre Geschichte handelt, erzählt von Adolf Burger, einem Zeitzeugen. Er arbeitete eng mit den Produzenten und Regisseur Stefan Ruzowitzky zusammen.

Das Drama zeigt einen bisher fast unbekannten Aspekt der Korruption des Nazi-Regimes und ist ein absolutes Muss, um sich der psychologischen Brutalität der Zeit bewusst zu werden. Dadurch, dass der Film auf dem Buch „Des Teufels Werkstatt“ von Adolf Burger basiert, erlangt er eine verblüffende Authentizität, welche das Film-Erlebnis noch intensiver gestaltet.

In „Des Teufels Werkstatt“ beschreibt Adolf Burger seine Geschichte unter dem Naziregime: 1942 wurde er in der Slowakei verhaftet und durchlitt unter anderem die Konzentrationslager Auschwitz und Birkenau. Im Mai 1945 erfolgte die Befreiung des Konzentrationslagers Ebensee und somit auch die Befreiung Adolf Burger. Für die Zeit die er selbst unter der „Operation Bernhard“ verbracht hat, legt er Zeugnisse von Mithäftlingen sowie Dokumente vor, welche die verbrecherischen Machenschaften des Unternehmens offenbaren.

Ein starker Kontrast zu der – hauptsächlich verbalen – Gewalt ist die ausgeprägte Solidarität und Loyalität unter den Häftlingen. Durch den Zusammenhalt der Gefangenen entsteht für den Zuschauer ein Gegenpol zu den, von SS-Männern ausgeübten, Grausamkeiten.

Der Film ist ein intensives Erlebnis und lässt den Zuschauer so schnell nicht wieder los. Es handelt sich nicht um leichte Kost, womit die Altersbeschränkung ab 12 Jahren gerechtfertigt erscheint. Trotzdem ist „Die Fälscher“ eine grandiose Inszenierung eines wichtigen Abschnittes der Geschichte, für das sich der Kino Besuch lohnt.

Die Fälscher Die Fälscher Die Fälscher Die FälscherDie Fälscher Die Fälscher Die Fälscher Die Fälscher
Bilder: www.filmstarts.de(Zum Betrachten der Bilder auf das jeweilige Bild klicken!)



Redakteur:
Passwort:
 

Alles rund ums Drucken!

Radfritz.de Fahrrad Angebote

AIQUM - Das Diät, Ernährungs- und Fitnessportal

 234x60 Kinderwelt

Preisvergleich
Ferienwohnung Deutschland Digitalkameras, News ... für Fotografen Duesseldorfer-Onlinemagazin
Ruhr-Guide.de

© 2005-2012 Life-Go
RSS-Portal.com - Newsfeed RSS-Portal.com - Newsfeed
Impressum | SiteMap | Über uns
Besucher 2007:
Diese Seite wurde in -0.772717 Sekunden generiert.

Klug Suchen! Die Suchmaschinen-Suchmaschine | submitter.de - Kostenloser Eintrag in über 1111 Suchmaschinen! | Internet Links | WSD-Profi | Kingtools.de | Webkatalog