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Sie arbeiten mit Courage und Pflichtbewußtsein, opfern Privatleben, Familie und Freizeit, stellen einen Großteil ihrer eigenen Bedürfnisse hinter die des Volkes. Die Rede ist von den deutschen Bundeswehrsoldaten .Wer sich die Kaserne, den Lebensmittelpunkt eben Jener, jedoch bisher als Schauplatz von Ruhm und Glorie, aber auch Freude am Arbeiten, vorgestellt hat, wird spätestens am 20. März 2007 schwer enttäuscht worden sein.
Damals hatte Reinhold Robbe, der zurzeit das Amt des deutschen Wehrbeauftragten innehat, seine alljährlichen Beobachtungen zum Thema Bundeswehr bekannt gegeben. Kritik übte das SPD-Mitglied dabei vor allem an den besorgniserregenden Lebens- und Arbeitsbedingungen vieler Soldaten. Besonders mangelnde Hygiene und Gesundheitspflege, sowie schlechte architektonische Verhältnisse der Kasernen fanden seine Berücksichtigung.
Reinhold Robbe verwies auf die denkwürdige Tatsache, dass die Soldaten Informationen bezüglich geplanter Auslandseinsätze oftmals aus Zeitung oder Fernsehen beziehen müssen, anstatt von ihren Vorgesetzen im Vorfeld davon in Kenntnis gesetzt zu werden. Auch Ausbrüche von Faschismus und Nazismus innerhalb der Bundeswehr seien nicht weniger geworden. Zudem tadelt der Wehrbeauftragte die Fehleinschätzung und Beförderung einiger Bundeswehrsoldaten. Diese entspreche oftmals nicht ihren beruflichen Qualitäten.
Diese kritische Lage kann von Soldaten und Kasernen keinesfalls mit Unwissenheit entschuldigt werden. Die Problemzonen seien der Obrigkeit keinesfalls verborgen geblieben, so Reinhold Robbe. Es habe ihm zufolge Verlautbarungen von Seiten des Verteidigungsministeriums gegeben, die erkennen ließen, dass die Kriesenbewältigung aus finanziellen Gründen momentan nicht möglich ist.
So sollte nach Betrachtung, der von Reinhold Robbe angesprochenen und kritisierten Aspekte des Soldatenlebens in Deutschland dringend über eine Verbesserung ihrer Lage und somit ein neues Preis-Leistungsverhältnis nachgedacht werden, das Mut und Engagement mit gleicher Münze dankt.
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