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Die Vorliebe für bestimmte Kleidungsfarben ist nicht rein zufällig. Welche Farbe man trägt, sagt viel über die Persönlichkeit aus. Es hat Auswirkungen auf die Stimmung und mittels Farbkombinationen kann der Gemütszustand beeinflusst werden. Die Farbpsychologie, die sich mit den Zusammenhängen zwischen Farbwahrnehmung und Psyche beschäftigt, hat gezeigt, dass jede Kolorierung eine bestimmte Wirkung auf den Menschen hat. Gefühle werden durch Farben ausgedrückt, daraus lässt sich schließen, dass auch der Charakter eines Menschen so widergespiegelt wird.
In den verschiedenen Kulturen werden Farben unterschiedlich aufgefasst und es werden ihnen andere Bedeutungen zugeschrieben. In diesem Teil unserer Serie wollen wir Ihnen verraten was die Farben Weiß, Grau, Schwarz und Braun bedeuten und welche Charakteristiken sie fördern.
Weiß: Die Farbe wird in westlichen Kulturen allgemein mit Freude, Hochzeit, Unschuld, Reinheit, Klarheit und Erhabenheit assoziiert. In östlichen Kulturen dagegen bedeutet sie Trauer und Tod. China stellt dabei eine Ausnahme dar, denn dort ist Weiß auch ein Symbol für Alter, Herbst, Westen und Hinterlist. Im westlichen Raum haben Menschen, die gerne weiß tragen, eine beeindruckende Wirkung auf ihr Umfeld. Sie wirken erhaben und stolz. Negative Eigenschaften durch die Farbe können Unnahbarkeit und kühle Reserviertheit sein. Zum Ausgleich der Eigenschaften sollten dazu freundliche Farben wie Gelb, Orange, Rosa oder Braun getragen werden.
Grau: Im Westen steht die Farbe in erster Linie für Neutralität. Wer gerne grau trägt gilt als vorsichtiger, zurückhaltender Mensch, der große Kompromissbereitschaft an den Tag legt. Grau zu tragen, hat viele negative Assoziationen. Langeweile, Leblosigkeit, Unsicherheit und Angst wird ebenfalls mit der Farbe verbunden. Kombinationen mit Gelb zeigen, dass auch Grau-Träger offen und aktiv sind. Mit Rot kann die unternehmungslustige Seite signalisiert werden. Zarte Orange-Töne helfen die depressive Stimmung abzuschütteln.
Schwarz: Die Farbe steht in westlichen Kulturen für Trauer, Unergründlichkeit und Tod. Als Kleidungsfarbe hat sie allerdings einen feierlichen Charakter und ist Ausdruck von Würde und Ansehen. Schwarz-Träger sind unabhängige, eigenwillige Persönlichkeiten, die sich gerne als Autorität präsentieren. Disziplin und selbstbewusstes Auftreten sind besonders wichtig für sie. Allerdings neigen sie auch zu einer starken Abwehrhaltung anderen gegenüber. Außerdem zeigen sie sich störrisch und unflexibel und neigen im Extremfall zu Selbstzweifeln und Entsagung. Persönliches Vertrauen kann durch rosa Akzente gefördert werden und zeigt, dass sie liebevoll, offen und einfühlsam sein können.
Braun: Im Allgemeinen gilt Braun als Farbe des Handels, der Wirtschaft und der Kaufleute. Sie steht für Fleiß, Ordnung und Betriebsamkeit. Braunes Gewand drückt Bodenständigkeit und eine Vorliebe für Verlässlichkeit aus. Menschen, die diese Farbe tragen, sind ehrlich, wünschen sich emotionale Sicherheit und Anerkennung. Sie schätzen eine geordnete Umgebung und die angenehmen Seiten des Lebens: gutes Essen und Trinken in anregender Gesellschaft. Unter Druck entsteht die Neigung, Gefühle zu verbergen und sich zurückzuziehen, wodurch Braun vor der Außenwelt schützt. Allerdings kann diese Kleidungsfarbe auch Engstirnigkeit beim Träger fördern. Gegen trübe Gedanken und Menschenscheu sollte leuchtendes Gold-Orange getragen werden. Auch das ausgeglichene, friedliche Grün tut in diesem Fall gut.
Im zweiten Teil der Serie lernen Sie die Farben Gelb, Orange, Rosa und Violett kennen und erfahren, was die Farben in den verschiedenen Kulturen bedeuten und welche Geheimnisse sie über ihre Träger verraten.
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