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Copa Libertadores 2007 - Die Champions-League Lateinamerikas


01.07.2007 (R. Hönig) Kategorie: Sport

Bild: muyvelez.com.ar

Die Copa Libertadores ist der wichtigste Vereinspokal im südamerikanischen Fußball, vergleichbar mit der europäischen Champions-League. Seit 1960 kämpfen die Clubs um die Trophäe. Der erste Sieger hieß „CA Penarol“ aus Montevideo, der Hauptstadt Uruguays. Am häufigsten gewann sie der Verein „Independiente Buenos Aires“ aus Argentinien, dessen Spieler sie siebenmal in den Himmel recken durften.

Im Jahr 2007 ging die Copa in ihre 48. Auflage, an deren Ende der Sieger „Boca Juniors Buenos Aires“ (Argentinien) hieß. Die Blau-Gelben, deren treuester Fan kein geringerer als Diego Armando Maradona ist, gewannen den Pokal zum sechsten Mal in ihrer Geschichte. Auf dem Weg zum Titel führte ihr Triumphzug in der Vorrunde in der Gruppe 7 über „Deportivo Toluca“ (Mexiko), „Cienciano Cuzco“ (Peru) und den Club „Bolivar“ (Bolivien) ins Achtelfinale. Besonders hervorzuheben war wohl das Spiel gegen den bolivianischen Spitzenclub „Bolivar“, welches „Boca“ in der heimischen „La Bombanera“ (Die Pralinenschachtel) mit 7:0 für sich entscheiden konnte.

Im Achtelfinale wartete ein argentinischer Spitzenclub auf die Spieler aus dem Hafengebiet von Buenos Aires. Es ging gegen „Velez Sarsfield“, gegen die sie auswärts zwar 1:3 verloren, aber zuhause keine Zweifel ließen und sie mit 3:0 aus dem Pokal kickten.

So kam es im Viertelfinale zur Partie gegen „Libertad Asuncion“ aus Paraguay, wo sie bereits in Asuncion ein 2:0 vorlegen konnten, so dass später in der Heimat ein 1:1 ausreichte, um ins Halbfinale einzuziehen. Dort ging es gegen „Cocuta Deportivo“ (Kolumbien) um den Einzug ins Finale. Das Hinspiel konnte „Boca“ mit 3:0 für sich entscheiden, auswärts verloren sie allerdings 1:3 und so wurde es in den Höhen Kolumbiens noch einmal spannend.

Im Finale kam es dann zum Aufeinandertreffen zweier absoluter Spitzenteams, auf der einen Seite „Club Atletico Boca Juniors“ (Argentinien), auf der anderen „Gremio Porto Alegre“ (Brasilien). Einen so klaren Ausgang der Finalspiele konnte wohl niemand erahnen: Daheim gewann „Boca“ souverän mit 3:0, in Brasilien mit 2:0. In beiden Partien war Juan Roman Riquelme der absolute Matchwinner, der an allen Toren beteiligt war, drei davon selbst schoss und Torschützenkönig wurde. Leider war es zugleich sein letztes Spiel für „Boca“, da er nur ausgeliehen war und zurück nach „Villareal“ (Spanien) muss. Von dort aus wird er ganz sicher „seinem“ Club die Daumen drücken, wenn der im Weltpokalfinale in Tokio auf den Champions-League-Sieger „AC Mailand“ (Italien) trifft.



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