•  
    • Kultur & Lifestyle
    • Sport & Panorama
    • Europa & Die Welt
    • Wissenschaft & Gesundheit
    • Politik & Wirtschaft
    • Computer & Technik
  •  
    • Sicherheits-Tools
    • System-Tools
    • Browser & Dateimanager
    • Grafik-, Film- & Sound-Tools
    • Andere Tools
    • Unterhaltung
    • Sicherheits-Tools
    • System-Tools
    • Browser & Dateimanager
    • Grafik-, Film- & Sound-Tools
    • Andere Tools
    • Unterhaltung
 
 
 
 

Der Stress-Faktor


04.07.2007 (S. Petersohn) Kategorie: Gesundheit

Bild: www.gastlichkeit.at

Stress ist in unserer modernen Gesellschaft zum treuen Begleiter des Alltags geworden. Er nistet sich schmerzhaft in Magengrube oder Stirnhöhlen ein. Oft hockt er im verspannten Nacken. Der lästige Weggefährte raubt den Schlaf oder schwächt das Immunsystem, er lässt den Puls rasen und bereitet wackelige Knie.

Oft verbirgt er sich auch hinter Unwohlsein, Gereiztheit, Nervosität, Angst, Aggressivität oder Apathie. Jeder Mensch empfindet Stress anders. Die Ursache des Stressempfindens kann jedoch auf eine gemeinsame Formel gebracht werden: Den so genannten „Stress-Faktor“ des Psychotherapeuten Dr. Herbert Mück.

Nach der Formel des Kölner Psychotherapeuten ist Stress auf ein Missverhältnis zwischen wahrgenommenen Anforderungen und verfügbaren Bewältigungsmöglichkeiten zurückzuführen. Nimmt ein Mensch die an ihn gestellten Anforderungen als unüberwindbar hoch wahr, da ihm die entsprechenden Bewältigungsmöglichkeiten fehlen, so erwächst daraus ein Gefühl der Bedrohung. Die Überforderung führt zu dem krankmachenden Stress.

Macht der Stress sich dauerhaft im Leben eines Betroffenen breit, so kann er organische als auch psychosomatische Krankheiten hervorrufen. Auch ein für die Gesundheit schädlicher Lebensstil, wie schnelles und ungesundes Essen, Rauchen, Alkoholismus oder Tablettensucht sind Bestandteile einer Wirkungskette, die mit Stress begonnen hat.

Die Stress-Faktor-Formel bietet gleichsam Lösungsansätze für die Stress-Bewältigung. Viel Stress entsteht beispielsweise dadurch, dass zu viele Aufgaben als Pflicht wahrgenommen und angenommen werden. Um das Missverhältnis, das letztendlich zur Überforderung führt, wieder in die Balance zu bringen, ist es unabdingbar, Aufgaben nach ihrer Dringlichkeit und Bedeutung einzuschätzen.

Dabei sollte der Gestresste sich zusätzlich die Frage stellen, ob er sich die Anforderung nicht selbst auferlegt hat und sie demnach auch eigenständig wieder verringern kann. Nach einiger Übung wird der Aufgabenberg automatisch kleiner und ist wieder zu bewältigen.

Eine zweite wichtige Strategie besteht darin, die Bedrohlichkeit des Missverhältnisses einzuschätzen und zu relativieren. Je weniger der Bertoffene Angst und Bedrohungsgefühlen Raum zur Entfaltung lässt, desto mehr sinkt die wahrgenommene Bedrohlichkeit der Situation und der Stress-Faktor wird kleiner. Ein solcher Pragmatismus wird dem Gestressten wieder Bodenhaftung unter den Füßen verschaffen.

Ergänzend zu den obigen beiden Ansätzen gilt es, die Bewältigungsmöglichkeiten des Gestressten zu erweitern. Dabei kann es sich um veränderte Kommunikationsstrategien oder Methoden, die den Körper in eine bessere Verfassung bringen, handeln. Eine gesunde, vollwertige Ernährung, ausreichend Schlaf, regelmäßiger Sport und die Pflege von Freundschaften gehören zu einer nachhaltigen Stressvermeidungs-Strategie dazu.

Auch eine glückliche und harmonische Beziehung hilft, die Gesundheit gefährdende Stressfolgen, wie Bluthochdruck, zu vermeiden. Forscher der Universität Toronto konnten das mit einer Studie an mehr als 200 Männern und Frauen, die einer hohen Arbeitsbelastung ausgesetzt waren, nachweisen.

Entspannungstechniken wie Yoga, Autogenes Training oder einfach eine ruhige Stunde auf dem Sofa, die zum Lesen oder Musik hören genutzt wird, fördern Genussfähigkeit, Körpergefühl und Phantasie. Dem Körper wird die Ruhepause gegönnt, die er braucht, um neue Energie zu tanken. So haben negative Gedanken, Resignation und Traurigkeit, die ebenfalls Stresssymtpome sind, keinen Raum.

Gefühle sind ein wichtiger Indikator für innere Zustände. Wer lernt, auf sie zu hören und zu interpretieren, kann dem lästigen Wegbegleiter Stress Lebewohl sagen.



Redakteur:
Passwort:
 

Alles rund ums Drucken!

Radfritz.de Fahrrad Angebote

eFiliale-Nachsendeservice online

 234x60 Kinderwelt

Preisvergleich
Ferienwohnung Deutschland Digitalkameras, News ... für Fotografen Duesseldorfer-Onlinemagazin
Ruhr-Guide.de

© 2005-2012 Life-Go
RSS-Portal.com - Newsfeed RSS-Portal.com - Newsfeed
Impressum | SiteMap | Über uns
Besucher 2007:
Diese Seite wurde in -0.798877 Sekunden generiert.

Klug Suchen! Die Suchmaschinen-Suchmaschine | submitter.de - Kostenloser Eintrag in über 1111 Suchmaschinen! | Internet Links | WSD-Profi | Kingtools.de | Webkatalog