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Eine Reihe von Hoch und Tiefs haben die Karriere von Kevin Costner geprägt. Dass der Kalifornier Hollywood trotzdem noch nicht den Rücken gekehrt hat, zeigen seine neuesten Filmprojekte, in denen er sich wieder von einer ganz anderen Seite zeigt.
Kevin Michael Costner wurde am 18. Januar 1955 in Kalifornien als Sohn von Sharon Rae und Bill Costner geboren. In seiner Kindheit war er sehr sportbegeistert und spielte am liebsten Base- und Football. 1973 begann er mit einem Wirtschaftsstudium an der „California State University“, das er 1978 abschloss. Nebenbei nahm er Schauspielunterricht. Die Schauspielerei war jedoch nicht sein zentrales Lebensziel und so arbeitete er nach seinem Studium erstmal in einem Marketingjob in Orange County. Ebenfalls im Jahr 1978 heiratete Kevin Costner seine langjährige Freundin Cindy Silva.
Nach einer Begegnung mit dem britischen Schauspieler Richard Burton, der siebenmal für den Oscar nominiert war und durch seine zweifache Ehe mit Elizabeth Taylor bekannt wurde, änderte er seine Meinung. Der gab ihm den Rat sich voll und ganz auf die Schauspielerei zu konzentrieren. Was genau Richard Burton zu ihm gesagt hat, verrät er bis heute nicht.
Zusammen mit seiner Frau zog er daraufhin nach Hollywood und versuchte sich an einer Schauspielkarriere. Das erwies sich jedoch als schwierig und so musste Kevin Costner erstmal mit anderen Jobs, wie Busfahrer und Hochseefischer, Geld verdienen.
1985 stellte sich der erste richtige Erfolg ein. In dem Western „Silverado“ spielte Kevin Costner die Hauptrolle des Jake. Die Rolle bekam er, da er mit dem Regisseur des Films, Lawrence Kasdan, bereits 1983 einen Film gedreht hatte. Aus „Der große Frust“ wurde damals zwar die Szene herausgeschnitten, aber Lawrence Kasdan war von der Arbeit mit Kevin Costner begeistert und engagierte ihn darum später erneut.
Nach einer Reihe weiterer Filme gelang dem damals 32-jährigen im Jahre 1987 der endgültige Durchbruch mit dem Streifen „Die Unbestechlichen“ von Brian de Palma. Es folgten weitere erfolgreiche Filme wie „Robin Hood“ (1991) und „Bodyguard“ (1992). Bereits 1990 verwirklichte Kevin Costner sein Filmprojekt „Der mit dem Wolf tanzt“, in dem er als Regisseur, Hauptdarsteller und Produzent fungierte. Der Film wurde als Der Film wurde als Flop gewettet, doch mit dem Gewinn von sieben „Oscars“ verstummten die kritischen Stimmen schnell.
Es gab allerdings nicht nur rosige Zeiten bei dem 52-jährigen. 1994 wurde seine Ehe mit Cindy Silva geschieden. Die beiden haben drei Kinder. Ein Jahr später scheiterte „Waterworld“, der als der bis dahin teuerste Film galt. 1997 erlebte auch der Science-Fiction-Film „Postman“ eine Bruchlandung, für den er auch die „Goldene Himbeere“ als schlechtester Film erhielt.
1999 folgten zwei weitere Filme: der Liebesfilm „Message in a Bottle“ mit Robin Wright Penn, bekannt aus „Forrest Gump“, und der Sportfilm „Aus Liebe zum Spiel“. Letzterer handelt von Baseball, dem Sport den Kevin Costner schon in seiner Kindheit ausübte. Seine Vielseitigkeit stellte der Schauspieler auch in dem Politthriller „Thirteen Days“ im Jahre 2000 unter Beweis. In den letzten fünf Jahren hat er unter anderem die Filme „Crime is King“ (2001), „Im Zeichen der Libelle“ (2002) und „Wo die Liebe hinfällt“ (2005) gedreht. 2004 heiratete er die 20 Jahre jüngere Christine Baumgarten.
Ein Grund mit der Schauspielerei aufzuhören sieht Kevin Costner nicht. Im letzten Jahr lief der Film „The Guardian – Jede Sekunde zählt“ in den deutschen Kinos. Dieses Jahr erscheint „Mr. Brooks“, in dem Kevin Costner einen Serienmörder spielt, und weitere Filme wie zum Beispiel „Swing Vote“ mit Dennis Hopper sind schon in Planung.
Kevin Costner hat sich trotz der vielen Tiefs in seiner Karriere, als einer der bekanntesten und erfolgreichsten Schauspieler in Hollywood etabliert. Dass es auch mit seinem Privatleben wieder bergauf geht zeigt der gemeinsame Sohn mit seiner neuen Frau, der im Mai dieses Jahres geboren wurde.
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