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Handlung
Kale (Shia LaBeouf) und sein Vater (Matt Craven) geraten auf dem Heimweg von einem Angelausflug in einen Autounfall, bei dem Kales Vater getötet wird. Der Jugendliche kann den Verlust nur schwer verkraften. In der Schule gerät er nach einer Provokation seines Spanisch-Lehrers außer Kontrolle und schlägt ihn. Das Gericht verurteilt Kale zu Hausarrest mit einer elektrischen Fußfessel. Seine Mutter Julie dreht ihm sämtliche elektronischen Geräte ab. Der Junge soll sich eine konstruktive Beschäftigung suchen. Er beginnt jedoch stattdessen damit seine Nachbarn auszuspionieren.
Zur selben Zeit wird eine junge Frau vermisst, deren Leiche bald gefunden wird. Wie der Zufall es so will, fährt Kales Nachbar Mr. Turner (David Morse) dasselbe Auto, in dem die Frau zuletzt gesehen wurde. Mit seinem besten Freund Ronnie (Aaron Yoo) und seiner neuen Nachbarin Ashley (Sarah Roemer) beginnt Kale Mr. Turner genauer unter die Lupe zu nehmen. Dabei übertreten die drei Jugendlichen zunehmend gesetzliche Grenzen und provozieren damit auch die Polizei, die Kale im Auge behält.
Besetzung
Shia LaBeouf ist ein junger, funkelnder Stern in Hollywood. Neben „Disturbia“ spielt er auch in dem in diesem Jahr veröffentlichten Actionfilm „Transformers“ die Hauptrolle. Außerdem ist sein Gesicht auch aus „Constantine“ und „I, Robot“ bekannt.
Die berühmteste Schauspielerin in diesem Film ist Carrie-Anne Moss, die Kales Mutter darstellt. Ihre internationale Bekanntheit erhielt sie durch die Rolle der „Trinity“ in der „Matrix“-Trilogie. Weitere Rollen übernahm sie in Filmen wie „Memento“ und „Chocolat“.
Mr. Turner, Kales Nachbar, wird von David Morse gemimt, der ebenfalls kein unbeschriebenes Blatt ist. Bekannt ist der Schauspieler aus Nebenrollen in Filmen wie „The Green Mile“, „Lebenszeichen“ und „16 Blocks“.
Regie führt Daniel John Caruso Junior, dessen Filme bis auf eine Ausnahme eher unbekannt sind. Einen Namen machte er sich mit dem Action-Thriller „Taking Lives“, in dem Angelina Jolie die Hauptrolle übernahm.
Fazit
„Disturbia“ ist ein spannungsgeladener Action-Thriller, der bis kurz vor Ende offen bleibt. Der Zuseher wir nach der ersten, lockeren und entspannten Hälfte unvorbereitet in eine nervenzerreißende zweite Hälfte gestoßen. Ruhephasen gibt es dabei kaum.
Durch die Zufälle und Verwirrungen, in die sich der Hauptdarsteller verstrickt, beginnt der Zuschauer selbst eine leichte Form von Paranoia zu entwickeln. Die Werbung „Jeder Mörder hat auch einen Nachbarn“, mit der der Film beworben wird, brennt sich einem ins Gehirn ein und beeinflusst damit die Überlegungen, ob der Nachbar nun tatsächlich der Mörder ist oder nicht.
Die schauspielerische Leistung der Darsteller ist nicht überwältigend, aber der Nervenkitzel, der geboten wird, hebt diese Schwäche auf. Der Film bleibt bis zum Schluss spannend und ist für Jeden, der Aufregung mag, empfehlenswert.
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